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Immobilien als Geldanlage Vor- und Nachteile

Immobilien als Geldanlage Vor- und Nachteile

Immobilien als Geldanlage haben Vor- und Nachteile. Ein Vorteil von Immobilien ist, dass sie traditionell als relativ sichere Kapitalanlage gelten, weil sie sich langfristig vermieten lassen. Weitere wichtige Vorteile von Immobilien als Geldanlage sind bspw. Stabilität, eine hohe Rendite und Schutz vor Inflation.

Zu den Nachteilen von Immobilien als Geldanlagen gehören unter anderem der große Arbeitsaufwand, die hohen Einstiegshürden und das Klumpenrisiko bei direkten Investitionen. 

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die wichtigsten Vor- und Nachteile von Immobilien als Geldanlage. 

Immobilien als Geldanlage VorteileImmobilien als Geldanlage Nachteile
Mehr SicherheitImmobilien machen Arbeit
Wertbeständigkeit und WertsteigerungHohe Einstiegshürden
Hohe RenditemöglichkeitKlumpenrisiko bei direkter Investition in Immobilien
Schutz vor InflationHohe Kapitalbindung und Illiquidität
Steuervorteile bei AnlageimmobilienKeine Preissicherheit
Mögliche FremdfinanzierungMögliche Leerstände
Beitrag zur RisikodiversifikationInstandhaltungskosten
Greifbarer SachwertStandortrisiken

Mit unserer langjährigen Erfahrung im Bereich Immobilien und Immobilieninvestments bieten wir bei INCITA die Möglichkeit, Immobilien als lukrative Geldanlage zu nutzen. Im Folgenden erklären wir die wichtigsten Vor- und Nachteile von Immobilien als Geldanlage im Detail.  

Vorteile von Immobilien als Geldanlage

Wesentliche Vorteile von Immobilien als Geldanlage sind mehr Sicherheit, Wertbeständigkeit und Wertsteigerung, hohe Renditemöglichkeit, Schutz vor Inflation, Steuervorteile, mögliche Fremdfinanzierung, ein Beitrag zur Risikodiversifikation und greifbarer Sachwert. 

Im Folgenden werden die wichtigsten Vorteile von Immobilien als Geldanlage genau erklärt. 

1. Mehr Sicherheit: Stabile Rendite aus Mieteinnahmen

Immobilien als Geldanlage bieten mehr Sicherheit, weil sie eine stabile Rendite aus Mieteinnahmen generieren. Mieteinnahmen sind langfristig angelegt und erzeugen einen stetigen Cashflow. Für stabile Mieteinnahmen ist es wichtig, gutes Mietermanagement zu betreiben und Leerstände zu vermeiden. 

2. Wertbeständigkeit und Wertsteigerung

Immobilien als Geldanlage haben den Vorteil, dass ihr Wert relativ stabil ist und sich im Laufe der Zeit steigern lässt. Der Wert einer Immobilie lässt sich beispielsweise steigern, indem man Sanierungen oder Renovierungen durchführt. Gerade energetische Sanierungen zur Steigerung der Energieeffizienz sind heutzutage ein gutes Mittel, um den Wert der Immobilie zu erhöhen. 

Mögliche Maßnahmen zur energetischen Sanierung sind zum Beispiel der Einbau einer neuen Heizungsanlage, die Erneuerung der Außenfassade oder eine bessere Dämmung von Heizungsrohren. 

Gelingt die Wertsteigerung, lässt sich die Immobilie gewinnbringend verkaufen. 

3. Hohe Renditemöglichkeit

Mit Immobilien als Geldanlage hat man eine hohe Renditemöglichkeit, weil sich mit Immobilien gute Profite machen lassen. Gerade mit geschlossenen Immobilienfonds lässt sich eine hohe Rendite erzielen. Geschlossene Immobilienfonds sind “Sammeltöpfe”, in denen eine Vielzahl von Investoren hohe Kapitalbeträge anlegen, um in eine oder einige wenige Immobilien zu investieren. 

Um eine möglichst hohe Rendite zu erzielen, eignen sich vor allem Immobilieninvestments in der Risikoklasse “Opportunistisch”. Opportunistische Immobilien zeichnen sich durch ein hohes Wertsteigerungspotential aus, weil sie sich zum Beispiel in einem sehr schlechten Zustand befinden. Durch gezielte Wertsteigerungsmaßnahmen lässt sich bei solchen Immobilien auf lange Sicht eine gute Rendite erzielen. Das Risiko ist bei opportunistischen Immobilien jedoch sehr hoch. 

4. Schutz vor Inflation

Immobilien als Geldanlage bieten Schutz vor Inflation, weil Immobilien Sachwerte sind und damit nicht direkt von der Inflation abhängen. In vielen Fällen steigt der Wert einer Immobilie automatisch mit der Inflation. 

Außerdem sehen die meisten Mietverträge im Laufe der Zeit Mieterhöhungen vor, sodass ein weiterer Schutz vor Inflation besteht.

5. Steuervorteile bei Anlageimmobilien

Wenn man Immobilien als Anlage nutzt (und nicht als Wohnobjekt für sich selbst), ergeben sich zahlreiche Steuervorteile in Form von absetzbaren Kosten wie Gebäudekosten (2 bis 3 Prozent pro Jahr), Anschaffungskosten, Notarkosten, Grunderwerbsteuer oder Kreditzinsen. 

Weitere absetzbare Kosten bei Anlageimmobilien sind zum Beispiel Grundsteuer, Reparaturkosten, Maklerprovision, Möbel- und Ausstattungskosten sowie Kosten für energetische Sanierungen. Bei Anlageimmobilien lassen sich also effektiv Steuern sparen. 

6. Mögliche Fremdfinanzierung

Immobilien als Geldanlage lassen sich mit Hilfe von Fremdkapital finanzieren, indem man zum Beispiel einen Kredit bei einer Bank aufnimmt. Durch eine Fremdfinanzierung ist es möglich, einen großen Teil seines Vermögens zu bewahren und so liquide zu bleiben. 

Gegebenenfalls lässt sich das verbleibende Kapital einsetzen, um weitere Immobilien als Geldanlage zu kaufen. Durch diese weiteren Investitionen lässt sich das eigene Vermögen umso schneller steigern.

7. Beitrag zur Risikodiversifikation

Immobilien als Geldanlage leisten einen wichtigen Beitrag zur Risikodiversifikation im Investment-Portfolio, weil der Wert von Immobilien von anderen Faktoren abhängt als der Wert von beispielsweise Aktien oder Anleihen. Auf diese Weise lässt sich das Risiko effektiv streuen.

Zudem ist es möglich, das Risiko innerhalb der Assetklasse Immobilien zu streuen, weil es viele verschiedene Arten von Immobilieninvestments gibt. Dazu gehören zum Beispiel offene und geschlossene Immobilienfonds, Immobilienaktien sowie Immobilienanleihen. 

8. Greifbarer Sachwert

Ein wichtiger Vorteil von Immobilien als Geldanlage ist, dass sie einen greifbaren Sachwert darstellen und sich dadurch maßgeblich von abstrakten Wertpapieren wie Aktien oder Anleihen unterscheiden. Mit ihrem greifbaren Sachwert lassen sich Immobilien außerdem bei Bedarf selbst nutzen. 

Nachteile von Immobilien als Geldanlage

Die gravierendsten Nachteile von Immobilien als Geldanlage sind, dass sie Arbeit machen, sowie hohe Einstiegshürden, Klumpenrisiko bei direkter Investition, hohe Kapitalbindung und Illiquidität, keine Preissicherheit, mögliche Leerstände, Instandhaltungskosten und Standortrisiken.

Nachfolgend werden die wichtigsten Nachteile von Immobilien als Geldanlage vorgestellt.  

1. Immobilien machen Arbeit

Immobilien als Geldanlage machen viel Arbeit, weil man sich um die Instandhaltung und Wertsteigerung kümmern muss. Gerade bei Direktkäufen von Immobilien ist man selbst für alles zuständig. Dazu gehören zum Beispiel die Durchführung von Reparaturen und die Planung und Umsetzung von Sanierungen. 

Weitere Arbeit entsteht durch die Vermietung von Immobilien, bei der man nach Mietern sucht, mit Mietern kommuniziert, für ihre Zufriedenheit sorgt, etc. Gegebenenfalls bietet es sich an, einen Asset Manager mit der Verwaltung der Immobilie zu beauftragen, wenn man selbst keine Zeit hat oder einem das Sachverständnis fehlt. 

2. Hohe Einstiegshürden

Immobilien als Geldanlage haben hohe Einstiegshürden, weil man für eine Investition viel Kapital benötigt. Der Kaufpreis vieler Immobilien liegt bei jenseits der 100.000 Euro Marke. Dazu kommen Grunderwerbsteuer sowie Notar- und gegebenenfalls Maklerkosten. Außerdem verursachen Immobilien fortwährend weitere Kosten

Immobilien als Geldanlage sind ein komplexes Thema, in das man sich zunächst einarbeiten muss. Es gibt viele verschiedene Arten von Immobilieninvestments (z.B. Immobilienfonds, Immobilienaktien oder digitale Immobilieninvestments), die alle ihre jeweiligen Vor- und Nachteile haben. 

3. Klumpenrisiko bei direkter Investition in Immobilien

Bei einer direkten Investition in Immobilien besteht ein hohes Klumpenrisiko, weil man viel Kapital in nur eine oder einige wenige Immobilien investiert. Dabei besteht das Risiko, erhebliche Verluste zu machen, wenn sich die Investition nicht auszahlt. 

4. Hohe Kapitalbindung und Illiquidität

Immobilien als Geldanlage haben den Nachteil, dass sie viel Kapital langfristig binden und dadurch sehr illiquide sind. Eine Immobilie lässt sich demnach nicht kurzfristig verkaufen, wenn man plötzlich in Geldnot gerät. 

Gleiches gilt beispielsweise für offene und geschlossene Immobilienfonds. Offene Immobilienfonds haben eine Mindesthaltefrist von 24 Monaten. Erst dann ist es möglich, seine Fondsanteile zurückzugeben. Bei geschlossenen Immobilienfonds ist es hingegen fast unmöglich, seine Fondsanteile vorzeitig zu verkaufen. Gleichzeitig haben geschlossene Immobilienfonds hohe Mindestanlagesummen (z.B. 10.000 Euro) und sehr lange Laufzeiten von meistens 10 Jahren oder mehr. 

5. Keine Preissicherheit

Immobilien bieten als Geldanlage keine Preissicherheit. Das heißt zum einen, dass es schwierig ist, den richtigen Zeitpunkt zu wählen, um eine Immobilie zu kaufen, da der Immobilienmarkt sehr dynamisch ist. Die Immobilienpreise schwanken stetig. Gleichzeitig gibt es keine Garantie, dass der Wert der Immobilie nach dem Kauf im Laufe der Zeit steigen wird. Es ist also möglich, dass sich die Immobilie zu einem späteren Zeitpunkt nicht zu einem gewinnbringenden Preis verkaufen lässt. 

6. Mögliche Leerstände

Immobilien als Geldanlage bergen die Gefahr von Leerständen, wenn man nicht in der Lage ist, die Immobilie mit Mietern zu füllen. Leerstände wirken sich negativ auf die Rendite aus. Um Leerstände zu vermeiden, ist es wichtig, kompetentes Mietermanagement zu betreiben, um bestehende Mieter zufrieden zu stellen und zeitnah neue Mieter zu finden. 

7. Instandhaltungskosten

Immobilien als Geldanlage verursachen signifikante Instandhaltungskosten durch beispielsweise Reparaturen, Sanierungen oder Renovierungen. Auch nach dem Kauf einer Immobilie fallen also Kosten an, die das Potential haben, sich negativ auf die Rendite auszuwirken. 

8. Standortrisiken

Immobilien als Geldanlage bieten Standortrisiken, die sich aus der Makro- und/oder der Mikrolage ergeben. Das heißt, es besteht die Gefahr, dass sich der Standort der Immobilie möglicherweise negativ auf die Rentabilität auswirkt. Mögliche Standortrisiken sind zum Beispiel eine hohe Arbeitslosenquote oder schlechte Verkehrsanbindungen. 

Naturkatastrophen und Veränderungen in der Umwelt zählen ebenfalls zu den Standortrisiken. Durch steigende Meeresspiegel sind beispielsweise Immobilien in Küstennähe erheblichen Risiken ausgesetzt. In einem solchen Fall spricht man auch von ESG-Risiken. 

Viele Nachteile von Immobilien als Geldanlage lassen sich vermeiden, wenn man einen Experten für Immobilieninvestments engagiert.

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